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Metropolit Hilarion: Die Russische Kirche setzt ihre Anstrengungen zur Unterstützung der verfolgten Christen Afrikas fort

Heute sei Afrika eines der Zentren der Verfolgungen von Christen geworden, unterstrich der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion, als er auf der Pressekonferenz auftrat, die am 4. Februar 2022 im Medienunternehmen “Rossija Sewodnja” stattfand.

Er erinnert daran: nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Open Doors, jeder fünfte Christe auf diesem Kontinent werde den Verfolgungen ausgesetzt, und jedes Jahr werden Tausende der Christen Afrikas für den Glauben an Jesus Christus getötet.

“Die Russische Orthodoxe Kirche betrachtet den Widerstand gegen die religiös motivierten Verfolgungen als eine der Hauptaufgaben auf internationaler Ebene und jahrelang unterstützt die verfolgten Christen in verschiedenen Regionen der Welt einschließlich Afrika”,- legte der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen fest.

Der Gebieter erinnerte daran, dass der Heiligste Patriarch von Moskau und ganz Russland Kyrill rief mehrmals auf, damit “die Probleme der Christen in afrikanischen Ländern außer Betracht nicht geblieben werden”.

Diesem Thema wurde die internationale Online-Konferenz auf dem Platz des Medienunternehmens “Rossija Sewodnja” gewidmet, die auf Initiative der Russischen Orthodoxen Kirche im Dezember 2020 veranstaltet wurde.

Im letzten Jahr warf diese Frage stellvertretend für die Russische Orthodoxe Kirche der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats auf- zum Beispiel während des Internationalen Gipfeltreffens zu den Fragen der religiösen Freiheit in Washington im Juli 2021 und während der Treffen mit dem Außenminister der Russischen Föderation S.W. Lawrow.

Wie der Metropolit Hilarion während der Pressekonferenz betonte, betrifft die Arbeit des Moskauer Patriarchats “sowohl die Informationsunterstützung der verfolgten Christen als auch die Projekte zur Gewährung der humanitären Hilfe”. Im Einzelnen beschäftigt sich damit die Interreligiöse Arbeitsgruppe für Rechtsschutz der Gläubigen vor Diskriminierung und Xenophobie des Rats zu Zusammenarbeit mit den religiösen Vereinen beim Präsidenten Russlands.

“Das Moskauer Patriarchats unterstützt die verfolgten afrikanischen Christen im Kontakt mit christlichen Kirche vom Kontinent einschließlich mit den größten- der koptischen Kirche und der Äthiopischen Kirche,- erzählte der Hierarch.- Die Arbeit mit ihnen wird von der Russischen Orthodoxen Kirche im Rahmen der zweiseitigen Kommissionen zum Dialog durchgeführt”.

Auf solche Weise unterstützt das Moskauer Patriarchat in Äthiopien die lokalen Christen, die in die schwierige Lage wegen der Handlungen der extremistischen Gruppen und der Entwicklung der bürgerlichen Opposition geraten sind. 2019-2020 setzte sich der Heiligste Patriarch von Moskau und ganz Russland Kyrill persönlich für die Christen ein, die den organisierten Angriffen im Zentrum und im Westen von Äthiopien ausgesetzt wurden. “Seine Stimme wurde gehört, und die Behörden des Landes achteten auf dieses Problem”,- legte der Vorsitzende der Abteilung fest. Er sagte auch darüber, dass die Christen von Äthiopien dankbar die Bemühungen der Russischen Orthodoxen Kirche und Russlands in dieser Richtung wahrnehmen. “Wir setzen fest die Christen von Äthiopien in ihrem Überlebenskampf zu unterstützen”,- sagte Gebieter Hilarion.

Er betonte, dass die schwierigste Situation für Christen in der Region Afrikas südlich der Sahara ist. Die meist Notlage ist in Nigeria: nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Open Doors entfallen 79% von allen Morden von Christen Afrikas 2021 auf dieses Land. 2014-2019 fielen mehr als 7000 Christen zum Opfer den Milizen. Dieses Land steht unter dem Terror der Extremisten und Milizen der Organisation”Boko Haram” (Diese Organisation wird in der Russischen Föderation verboten - A.d.R.).

“Entweder wissen Behörden von Nigeria nicht, oder sie verbergen das wahre Ausmaß der Verfolgungen”,- unterstrich der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen.

Äußerst aufsehenerregend für die Medien der Welt war in den letzten Jahren die Ende Februar 2021 im Bundesstaat von Nigeria Zamfara Entführung von ungefähr 300 Schülerinnen. Anfang März ist es gelungen die Kinder zu befreien- angeblich wurde das Lösegeld bezahlt. Weniger aufsehenerregende Fälle bleiben außer Betracht der Medien der Welt, unterstrich der Hierarch.

Metropolit Hilarion lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums darauf, dass die Fälle von Gewalt den Christen in Afrika gegenüber in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda, Kenia niedergelegt werden. Die schwierige Situation in diesem Bereich gibt es auch in Kamerun. Mosambik wurde zum Schauplatz der Verfolgungen der Christen. Die Angriffe der Radikaler gegen die christlichen Dörfer gab es in der letzten Zeit im zentralen Teil von Mali. Seit 2015 werden religiöse Verfolgungen in Burkina Faso festgestellt. Und in Nigeria, wo Christen nicht mehr als 1 Prozent der Bevölkerung stellen, ist ihre Lage besonders alarmierend.

Es gibt auch die Verfolgungen der christlichen Bevölkerung in Somalia. “Die Erweiterung der terroristischen Gruppe “Asch-Schabaab” (Diese Organisation wird in der Russischen Föderation verboten - A.d.R.) hat Somalia den Bereich des Terrors für Christen gemacht, wo sich die Extremisten ungehindert bewegen, und die Kirche geheimlich handelt”,- betonte der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion.

Er wies auch auf sehr schwierige Situation für Christen in Libyen hin, wo es gibt fast keine aktive christliche Kirche.
“Leider erschöpft sich darin die Liste der Länder nicht, wo die Untaten gegen Christen begangen werden,- sagte der Vorsitzende der Abteilung.- Diese Liste zeugt vom Ausmaß der Katastrophe. Die Russische Orthodoxe Kirche setzt ihre Anstrengungen zur Unterstützung der verfolgten Christen Afrikas fort”.


Kommunikationsamt der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen

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