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Metropolit Hilarion tritt auf dem Allrussischen Forum der jungen Theologen auf

Am 25. November 2021 fand das Erste Gesamtrussische Forum der jungen Theologen statt, das von der Wissenschaftlichen theologischen Bildungsassoziation unter Beistand der Kommission für Entwicklung der theologischen, religiösen und geistig-ethischen Bildung des Rates für Zusammenarbeit mit den religiösen Bunden beim Präsidenten der Russischen Föderation und des Bildungsausschusses der Russischen Orthodoxen Kirche im Rahmen der V. Gesamtrussischen (mit der internationalen Teilnahme) wissenschaftlichen Konferenz “Theologie im Wissenschafts- und Bildungsraum” veranstaltet wurde.

Das Forum eröffnete der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, der Rektor der Gesamtkirchlichen Aspirantur und Doktorantur, der Präsident der wissenschaftlichen theologischen Bildungsassoziation der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion. Er betonte im Einzelnen, dass im russischen Bildungsraum theologie in zwei Arten existiere: als Komplex der Fächer, die in geistigen konfessionellen Bildungseinrichtungen gelehrt werden, und als Geisteswissenschaft, die in den säkularen Universitäten gelehrt werde.

“ Theologie,- unterstrich Metropolit Hilarion,- ist eine der Geisteswissenschaften, die viele Leute betrifft, die Leute, die die Hochschulausbildung bekommen. Und in diesem Sinn ist Theologie in säkularen Bildungsraum gefragt und verständlich. Theologie hilft der Erweiterung des Gesichtskreises der Studenten, die diesen Bereich des menschlichen Wissens meistern.

In den letzten Jahren passiert die Näherung von zwei Bereichen: Theologie in geistigen Bildungseinrichtungen und Theologie, die im säkularen Bildungsraum ist. Erstens, ist der gesamte föderale Bildungsstandard für Theologie schon geschaffen worden und funktioniert, in der Gegenwart gibt es drei Ausweise: orthodoxe, islamische und jüdische Theologie. Theologie kann nicht von den bestimmten religiösen Traditionen getrennt werden, und das ist ein Unterschied zwischen dem Theologen und dem Religionswissenschaftler. Zweitens ist die Näherung durch die Verwertung von den gleichen Lehrbüchern und Hilfsmitteln möglich. Jetzt werden solche Lehrmittel geschrieben, die die von der Kirche gesammelten Erfahrung berücksichtigen und sind dazu berufen, den gegenwärtigen Bildungsstandards zu entsprechen. Ungefähr 30 Lehrbücher sind schon veröffentlicht worden und gleich viele Bücher werden noch veröffentlicht. Drei Bände von der “Geschichte der Russischen Orthodoxen Kirche” werden vorbereitet, eine von ihnen ist schon in Produktion, die andere wird rezensiert, die dritte ist schon geschrieben worden und bald wird rezensiert. In den nächsten Jahren versuchen wir die Arbeit der Produktion von dem ganzen Körper der neuen modernen Hilfsmittel für Bachelorstudium zu beenden, und sie werden beide in den geistigen Schulen und in den säkularen Bildungseinrichtungen verwendet.

Für die Koordinierung unserer gemeinsamen Bemühungen haben wir die wissenschaftliche theologische Bildungsassoziation (NOTA) gegründet, die jetzt 70 Hochschulen vereinigt, und auf der nächstfälligen Sitzung, die Anfang Dezember stattfindet, behandeln wir die Anmeldungen noch von sieben Hochschulen.

Jetzt gehören zur NOTA die Gründer- das sind die Gesamtkirchliche Aspirantur und Doktorantur von Hl. Kyrill und Methodius, die Orthodoxe Universität St. Tichon, die staatlichen Universitäten Moskau und St. Petersburg, die Russische Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst, die Wirtschaftsschule Moskau, Nationale Forschungsuniversität für Kerntechnik “MIFI”, wo es Institut für Theologie gibt. Zur NOTA gehören die führenden Hochschulen- sowohl die föderalen und großen regionalen Universitäten, als auch die geistigen Akademien und Seminare sowie die Hochschulen, die anderen religiösen Traditionen, wie dem Islam und Judentum gehören. Auf solche Weise entwickeln wir Theologie in den geistigen Bildungseinrichtungen und im säkularen Bildungsraum als interreligiöses Projekt. Unsere Heimat ist das Land von vielen Konfessionen, und für jede Tradition wird der Raum dafür geschaffen, damit die Vertreter dieser Tradition Theologie in vollem Umfang studieren können. Ich hoffe sehr, dass die Theologen die Bildung auf dem entsprechenden höhen wissenschaftlichen Niveau bekommen können. Wir unsererseits machen alles dafür.

Den Leuten, die hier am Forum teilnehmen, möchte ich wünschen, dass das Studium von Theologie ihr Leben mehr interessant, voller macht, weil das Studium von Theologie ist nicht nur das Studium von einem abstrakten wissenschaftlichen Fach, sondern das, was alle Bereiche ihres Lebens beeinflussen kann, und in dieser Hinsicht nimmt Theologie eine Sonderstellung unter anderen Wissenschaften ein, weil sie die besondere Verbindung mit der Weltanschauung des Menschens und mit seinem Lebenswandel hat”.

Die Ansprache an die Teilnehmer des Forums hielt der Referent der Verwaltung des Präsidenten der Russischen Föderation für Innenpolitik, der verantwortliche Sekretär des Rats für Zusammenarbeit mit den religiösen Bunden beim Präsidenten der Russischen Föderation A.W. Tretjakow, der über die Arbeit des von ihm geleiteten Ausschusses für religiöse Bildung erzählte und in die Unterstützung der Entwicklung von Theologie seitens des Russischen Staats versicherte.

Weiter gab es das Grußwort des Mitglieds des Ausschusses zu Angelegenheiten der geistig-ethischen Erziehung in der allgemeinbildenden Schule bei der Synodalen Abteilung der religiösen Bildung und Katechisierung des Metropoliten von Saransk und Mordwinien Zinoviy, der im Einzelnen sagte: “Die theologische Plattform der wissenschaftlichen theologischen Bildungsassoziation (NOTA) ist dazu berufen die Verzerrungen zu korrigieren, die positive Erfahrung des Verständnisses vom menschlichen Leben einzusetzen, in die allgemeinmenschliche Entwicklung solchen Impuls hineinzulegen, der uns viele gute Früchte von Gotteshilfe in unsere guten Vorhaben gibt”.

Der Vorsitzende der Synodalen Abteilung für Jugendliche der Bischof von Istra Seraphim betonte in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Konferenz: “ Das Forum der jungen Theologen bestätigt, wie wichtig die Rolle von Theologie in der modernen Welt und besonders für junge Leute ist. Der wichtige Aspekt der praktischen Richtung von Theologie ist ihre theologischen Antworte auf die Fragen und Herausforderungen der Gesellschaft. Es ist nötig die Position von Theologie unter allen Volksschichten einschliesslich unter den Jugendlichen zu erläutern, weil nur Theologie die Zusammenwirken von Menschen und Gott, Menschen und Menschen zu studieren und die geistigen Aspekte des Lebens von der Gesellschaft zu beschreiben”.

Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Bildungsausschusses der Russischen Orthodoxen Kirche Erzpriester Walentin Wasechko, amtierender Direktor des Instituts für Staatsdienst und Verwaltung R.N. Korchagin haben auch die Teilnehmer begrüßt.

Die Plenarsitzung wurde mit der Vorlesung von Doktor für Philosophie, dem Vorsitzenden des Expertenrats WAK für Theologie, dem Vorsitzenden des Wissenschaftsrats NOTA, dem Prorektor für Forschung der Gesamtkirchlichen Aspirantur und Doktrantur von Hl. Kyrill und Methodius (OCAD) Professoren D.W. Schmonin “Theologie im System der modernen Bildung und Studentenkunde: von Jahresarbeit zum Dissertation”.

Das Forum wurde im Format von der Fernsehbrücke veranstaltet, die zehn Hauptplattformen- Hochschulen und geistige Schulen Russland vereinigte. Darunter gibt es die gesamtkirchliche Aspirantur und Doktrantur von Hl. Kyrill und Methodius, die Staatliche Forschungsuniversität Saratow, die Staatliche Universität Kuban, die Staatliche Universität Kursk, die Staatliche Universität Omsk, das orthodoxe geistige Seminar Saratow, das orthodoxe geistige Seminar Jekaterinodar und andere.

An der Arbeit des Forums beteiligten sich mehr als 300 junge Theologen aus 17 Regionen Russlands sowie die Teilnehmer aus Syrien und den USA, einschließlich 240 Studenten von der Bildungsrichtung “Theologie” der Bildungsprogramme (Bachelor, Magister und Aspiranten). Außerdem wurden zu den Teilnehmern mehr als 60 Vertreter der Obergeistlichen, Regierungsbehörden, Rektoren, Prorektoren, Dekanen, Direktoren der Institute von Theologie und wissenschaftlich-pädagogischen Mitarbeiter.

Da Forum hat die Teilnehmer von 25 Bildungseinrichtungen der Hochschule vereinigt, es wurde 120 Verträge in sieben wissenschaftlichen Sektionen entgegengenommen.

Die Diskussionen wurden während der wissenschaftlichen Sektionen in den folgenden Fachrichtungen durchgeführt: “Dogmatische Theologie und Patristik”, “Philosophische Theologie”, “Geschichte der Kirche”, “Bibelwissenschaft”, “Hirtentheologie, Missiologie, Rechtsverhältnisse zwischen dem Staat und der Kirche”, “Liturgik und kirchliche Kunst”, “Theologie und Bildung”.

Nach den Ergebnissen des Forums haben 19 Menschen Diplome bekommen, aus dieser Menge sind 10 Menschen die Studenten der Staatlichen Universität Saratow und der Gesamtkirchlichen Aspirantur und Doktorantur von Hl. Kyrill und Methodius. Die übrigen Gewinner vertraten die Staatliche Universität Kuban,die Staatliche Universität Kursk, die Staatliche Universität Omsk, das orthodoxe geistige Seminar Jekaterinodar, die Staatliche Universität Twer, die Staatliche Universität Orjol.

Die Gewinner des Forums werden am 2. Dezember 2021 zum Teilnehmern der Jugendsektion der V. Allrussischen (mit der internationalen Teilnahme) wissenschaftlichen Konferenz “Theologie im wissenschaftlichen Bildungsraum: Theorie, Geschichte, Praxis des interreligiösen und interkulturellen Dialogs in der Situation der globalen Herausforderungen”.

Nach den Ergebnissen des Ersten Allrussischen Forums der jungen Theologen wird die Veröffentlichung des Sammelbands der wissenschaftlichen Werke geplant.

 

Kommunikationsamt der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen

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