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Patriarch Kyrill: Patriarch Bartholomäus hält sich nicht für den Ersten unter den Gleichen, sondern für den Ersten unter allen Anderen

Im Interview dem Generaldirektor des Fernsehkanals “Spas” B.W. Korchewnikow, das auf dem Kanal “Russland 1” am 20. November 2021 ergang, beantwortete Seine Heiligkeit der Patriarch von Moskau und ganz Russland Kyrill im Einzelnen die Frage über die möglichen Gründe für die Handlungen des Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus, die zur Spaltung der ökumenischen Orthodoxie führen.

- Manchmal können Meinungsverschiedenheiten schrecklich sein, wie in der Geschichte mit Bartholomäus. Vor kurzem haben Sie mit aller Deutlichkeit gesagt, dass er in die Spaltung geraten ist. Sie haben diesen Menschen für viele Jahre gekannt, Sie sind zu ihm nach Istanbul geflogen, um ihn vom Abschluss von Tomus abzuhalten. Wie konnte das mit dem Menschen passieren, der mit dem Patriarchenkreuz, mit den Patriarchenmachtbefugnissen ausgestattet wird? Er sieht doch jetzt, wie die orthodoxen Leute aus den Kirchen rausgeworfen werden, wie sie besabbert geprügelt, in Brand gesetzt werden- und das ist das Ergebnis seiner Unterschrift! Er ist Patriarch, er ist vor Gott verantwortlich! Ich kann das menschlich einfach nicht verstehen, was mit ihm passiert sollte, damit er sich darauf einlässt. Was ist das?

- Ich glaube, es gibt zwei Gründe. Der erste Grund ist das falscheste Selbstverständnis von Patriarchen Bartholomäus, der sich für Führer der orthodoxen Welt hält. Vom Standpunkt der orthodoxen Ekklesiologie ist er der Erste unter den Gleichen, aber er hält sich nicht für den Ersten unter den Gleichen, sondern für den Ersten unter allen Anderen. Mit anderen Worten lässt er sich durch dieselbe Idee verleitet, deren Durchführung zur Teilung vom Christentum ins östliche und westliche Christentum geführt hat. Und jetzt, würde ich sagen, hat dasselbe Thema der Gewalt auf Eigeninitiative von Patriarchen Bartholomäus schon die Orthodoxe Kirche gespaltet.

Das ist die tragische Seite in der Geschichte der Orthodoxen Kirche und wir alle, besonders die Vorsteher der Orthodoxen Landeskirchen müssen alles machen, um den Gottesdienst um den geeinten Thron herum zusammen wieder zuhalten, den orthodoxen Glauben von unseren Zeitgenossen festigend. Damit die Kirche zur geistigen Macht werden kann, die fähig ist dem Menschen zu helfen in diesem schwierigen gegenwärtigen Leben die Wege finden.

- Kann man vom falsch verstandenen theologischen Standpunkt so blind sein, um sein eigenes Gewissen zurückzudrängen?

- Ich möchte so nicht denken. Ich habe noch einen anderen Grund nicht erwähnt, der Patriarchen Bartholomäus viel beeinflussen konnte,- das ist der politische Faktor. Die Position des Patriarchats von Konstantinopel ist immer sehr unstabil, wenn ich “immer” sage, meine ich natürlich die Zeit nach dem Niedergang des Byzantinischen Reiches. Das Patriarchat stand und noch steht unter Kontrolle der nicht orthodoxen politischen Kräfte, und es scheint mir, dass sich Patriarch Bartholomäus nicht unterordnen, sondern seine Position in Relation zu solchem liberalen Kontext setzen sollte, der in den westeuropäischen Ländern und in den USA existiert. In gewisser Weise ist die Kirche im Westen ganz anfällig. Hier ist die einfache Sache: die Orthodoxe Kirche ist nie mit der neumodischen Idee einverstanden, die die ehelichen Beziehungen betrifft,- wir nennen die Lebensgemeinschaft, die jetzt die gleichgeschlechtigen Leuten ausüben, die besondere Sünde.

Das Vollinterview Seiner Heiligkeit des Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill kann man unter dem Link lesen.
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