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Das dreiseitige Treffen der Führer von Russland, Aserbaidschan und Armenien hat stattgefunden

Am 13. Oktober 2021 fand in der Residenz des Patriarchen und Synods im Danilow Kloster das Treffen Seiner Heiligkeit des Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill, des Vorsitzenden der Verwaltung der Muslime des Kaukasus Allahschükür Paschazade und des Obersten Patriarchen und Katholikos aller Armenier Karekin II. statt. Die religiösen Führer von Armenien und Aserbaidschan sind in die Hauptstadt Russlands auf Einladung des Vorstehers der Russischen Orthodoxen Kirche gefahren die Wege der Beilegung der Konsequenzen des langjährigen Konfliktes in den Südkaukasus zu besprechen.

Zur Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche gehörten: der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion, der Stellvertreter des Vorsitzenden der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen Archimandrit Filaret (Bulekow), der Vorsitzende der Abteilung für Beziehungen der Kirche mit Gesellschaft und Medien, Beauftragter mit der Führung des Pressedienstes des Patriarchen von Moskau und ganz Russland W.R. Legoida; der Sekretär der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen zu interreligiösen Beziehungen Priester Dimitri Saphonow, der Mitarbeiter des Sekretariats der Abteilung zu interreligiösen Beziehungen Diakon Ilija Kaschizyn.

Unter den Mitgliedern der Delegation von der Apostolischen Kirche von Armenien gab es: den Vorsitzenden der Abteilung für Außenbeziehungen Erzbischof Nathan (Hovhannisyan), das Oberhaupt von der Diözese von New Nakhijevan und Russland, den Patriarchenexanrch in Russland Erzbischof Ezras (Nersisjan), das Oberhaupt der Diözese von Arstakh Bischof Wrtanes (Abraamjan), den Vorsitzenden der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen und den Rektor der Geistigen Akademie des Hl. Georgs Protoarchimandrit Schage (Ananjan), das Mitglied des Obersten Geistlichen Rats Georgos Danieljan, den Sekretär von Heiligsten Karekin Erzpriester Wagram (Melikjan).

Zur Delegation der Verwaltung der Muslime des Kaukasus gehörten: der erste Stellvertreter des Vorsitzenden der Verwaltung Mufti Salman Musaew, der Stellvertreter des Vorsitzenden der Verwaltung der Muslime Raschad Alijarly, der Stellvertreter des Vorsitzenden der VM Fuad Nurullaew, der Leiter der Protokollabteilung der VM Rufat Gasanow, der Leiter der Abteilung der Verwaltung der Muslime Zulfugar Farzullaew.

Der Heiligste Patriarch Kyrill dankte Katholikos aller Armenier und dem Vorsitzenden der Verwaltung der Muslime des Kaukasus für die Bereitschaft nach Moskau zu fahren und sich an den Verhandlungstisch zu setzen: “ Auf solche Weise zeugen wir von dem wirklich Friedenspotential unserer Religionen”,- unterstrich der Vorsteher der Russischen Orthodoxen Kirche.

“Wir haben uns hier versammelt, um das Problem der Beilegung der Konsequenzen des leider langjährigen Konflikts zu besprechen, an dem sich die Völker von beide Aserbaidschan und Armenien beteiligen,- setzte Seine Heiligkeit fort, die Teilnehmer des Treffens ansprechend.- Während fast 30 Jahre bemühen wir uns, religiöse Leute, die für unsere Gemeinden antwortlich sind, darum, diese tragische Konfrontation zu mildern. Von Gott werden wir dazu berufen, Liebe und Erbarmen zu predigen, sogar wenn es scheint schwer zu erfüllen”.

Wie Patriarch Kyrill betonte, sei der geistige Bereich des Lebens der empfindlichste Bereich des menschlichen Daseins. Aber leider gebe es die Leute, die durch Religion die Gewalt, Grausamkeit und Blutvergießen rechtfertigen.

“Wir sind aufgefordert die eindeutige gemeinsame Antwort auf die Versuche die Religion mit dem Krieg zu verbinden zu geben. Religiöse Kriege ist die grausame, sündhafte Seite in der religiösen Geschichte der Menschheit. Heutzutage, ich glaube, müssen wir alles dafür tun, damit die Begriffe “Religion” und “Krieg” nicht vereinigt werden”,- unterstrich der Heiligste Patriarch.

Seine Heiligkeit forderte auf, die besondere Aufmerksamkeit der Arbeit mit den Jugendlichen zu schenken.

“Wir sind für die zukünftige jüngere Generation verantwortlich,- sagte Patriarch Kyrill.- Wenn wir heute schweigend ansehen, wie es unter den Jugendlichen Entfremdung, gegenseitige Vorwürfe und sogar Hass gibt, wurzeln sich diese Unkräuter morgen ein und es gibt Keime, die es sehr schwierig dann zu aus der Welt zu schaffen. Sie entwickeln sich in mächtige Pflanzen, die sowohl die Ergiebigkeit des geistigen Bodens verderben und der Umwelt Schaden zufügen können. In erster Linie meine ich natürlich den Bereich des geistigen menschlichen Lebens”.

Der Heiligste Gebieter äußerte die Sicherheit, dass “die Autorität der geistlichen Führer von Aserbaidschan und Armenien eine gute Wirkung auf die Leute haben kann, und dass die Tatsache des heutigen Treffens und der Dialog zwischen euch zum Vorbild für alle werden”.

“Lass Gott unsere Mühen segnen und uns helfen die Verständigung finden, die zur Erreichung des festigen und ständigen Friedens auf dem alten Boden des Kaukasus, der nähe, wertvoll, geliebter für euch ist”,- sagte zum Schluss der Vorsteher der Russischen Orthodoxen Kirche.

Nach den Ergebnissen des dreiseitigen Treffens der geistlichen Führer las der Patriarch von Moskau und ganz Russland die Erklärung vor, wo die Notwendigkeit des Dialogs und der internationalen Erhaltung des Friedens in Beilegung des Konflikts, der keine religiösen Gründe hat, unterstrichen wurde. “Die religiösen Führer sind bereit zur Versöhnung der Völker von Aserbaidschan und Armenien für Wohl und Gedeihen der heutigen und zukünftigen Generationen beizutragen”,- wird im Einzelnen im Dokument geschrieben.

Zum Schluss betonte Seine Heiligkeit: “ Noch einmal möchte ich meinen lieben Brüdern die Anerkennung aussprechen, die von Verantwortlichkeit, Mut, Gesinnungsfestigkeit voll sind. Mit solchen Positionen führen sie Gespräche, streben nach der Erreichung des festigen und ständigen Friedens für Wohl ihrer eigenen Völker und für Wohl von allen Völkern, die im Kaukasus in solchen Orten leben, wo es noch die Spannung gibt”.

***
Die Erhaltung des Friedens vom Moskauer Patriarchats zum Problem von Bergkarabach fing im Jahre 1988 an. Das erste dreiseitige Treffen von drei religiösen Gemeinden fand im Mai 1993 im Moskauer Danilow Kloster statt. Die ehemaligen dreiseitigen Treffen der religiösen Führer von Russland und Transkaukasien fanden im Rahmen der interreligiösen Foren im Jahre 2010 in Baku und im Jahre 2011 in Jerewan sowie im Jahre 2017 im Moskauer Danilow Kloster statt.

Kommunikationsamt der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen/
Photo: Pressedienst des Patriarchen von Moskau und ganz Russland


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