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Der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen hält den Vortrag auf der internationalen Gipfelkonferenz zu den Angelegenheiten der religiösen Freiheit in Washington

Am 14. Juli 2021 mit dem Segen Seiner Heiligkeit des Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill hielt der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion einen Vortrag auf der Sitzung der in Washington (die USA) veranstalteten internationalen Gipfelkonferenz zu den Angelegenheiten der religiösen Freiheit.

Zu den Mitglieder des Treffens gehörten die politischen, geschäftlich engagierten und religiösen Persönlichkeiten von der ganzen Welt, darunter auch die Vertreter der Orthodoxen Landeskirchen, der Römisch- Katholischen Kirche, der Alten Ostkirchen und unterschiedlichen protestantischen Bekenntnisse.

Den Metropoliten von Wolokolamsk Hilarion stellte den Teilnehmern der Veranstaltung der Präsident der religiösen Menschenrechtsorganisation The Open Doors USA David Carry vor und unterstrich die von dem Vorsitzenden der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen aufwendenden zahlreichen Mühen im Bereich der Schutzes von den Christen.
Nachdem Metropolit Hilarion den Organisatoren der Gipfelkonferenz und der Verwaltung der Organisation open Doors seinen Dank für die Einladung ausgesprochen hatte, betonte er: “ Heute wird die Glaubensfreiheit in vielen Ländern gewissermaßen verletzt. In einigen Regionen der Welt werden die Christen gemordet, aus dem Haus vertrieben, ihre Kirchen und Heiligtümer werden geschändet. Diese Situation verursacht bei uns Sorgenfalten”.

In seinem Vortrag erwähnte der Vorsitzende der Abteilung, im Einzelnen, die Situation im Nahen Osten: “ Der rasende Bevölkerungsabgang von Christen ist sogar in solchen Ländern in Nahost bemerkbar, wo die Christen und die Muslime zusammen über Jahrhunderte hinweg gelebt haben, wie zum Beispiel in Libanon. In Syrien sind die Christen in solchen Regionen, wo die Extremisten die Macht ergriffen haben, den grausamsten Verfolgungen ausgesetzt. Ähnliche Prozesse passieren im Irak, wo sich für die letzten 18 Jahre die Anzahl der Christen von 1.5 Millionen bis zu weniger als 150 Tausende verringert hat. Fast ganze christliche Bevölkerung in Libanon ist zunichte geworden”,- legte der Metropolit fest.

Metropolit Hilarion betonte, dass die ähnliche Situation für solche Länder in Nahost kennzeichend sei, wo das existierte jahrhundertelange Gleichgewicht zwischen religiösen Gemeinden gebrochen worden sei. “In einigen von diesen Staaten die existierten Regimen unter Benutzung der äußeren Kräfte gestürzt wurden, danach die Herstellung von Demokratie versprochen wurde. Trotzdem gibt es keine Demokratie weder im Irak noch in Libanon. Diese Situation ist sehr schwierig für die Christen, weil nämlich sie zum ersten Opfer der von außen organisirten politischen Katastrophen gefallen sind”,- sagte Metropolit Hilarion.

Während seines Vortrags legte Metropolit Hilarion fest, dass sich das Zentrum der Verfolgungen allmählich in einige Länder von Afrika besonders in Nigeria und Äthiopien verschiebt, wo die Bekenner der christlichen Religion gemordet werden, und die Kirchen vernichtet werden. “Ich möchte die Hoffnung äußern, dass die heute vorliegenden religiösen und Menschenrechtsorganisationen die Eiheitsfront für den Schutz und die Hilfeleistung den vergolgten Christen vom Nahosten und Nordafrika bilden können”,- betonte der Hierarch.

Mit seinem Vortrag fortfahrend, erzählte der Voritzende der Abteilung den Teilnehmern der Gipfelkonferenz von der Situation in der Ukraine, wo gleich zwei religiöse Gruppen mit den ähnlichen Namen: die Ukrainische Orthodoxe Kirche und “Die Orthodoxe Kirche der Ukraine” sich orthodox nennen. Metropolit Hilarion erzählte den Anwesenden, dass der ehemalige Präsident der Ukraine Peter Poroschenko diese zwie Strukturen in eine zu einigen versuchte, aber es aus einer ganzen Reihe von kanonischen und innerkirchlichen Gründen unmöglich war. Inzwischen, legte der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion fest, sei die Ukrainische Orthodoxe Kirche die zahlreicheste orthodoxe Gemeinde in der Ukraine. “Die kanonische und geistige Bindung mit der Russischen Orthodoxen Kirche habend,ist sie die autonome und selbstverwaltete Struktur, sowohl administrativ als auch finanziell. Jetzt wird dieser Kirche tatsächlich ihre Rechte entzogen. Im Einzelnen werden ihre Kirche gewaltsam weggenommen und in anderen Zuständigkeitsbereich ungesetzt: mehr als 500 Kirchen sind weggenommen und illegal umregestriert worden. Sehr oft wird das mit Gewalt gemacht. In einigen Orten sollen die kirchlichen Gemeinden im Freien beten, manchmal bis an die Knie in den Schnee einsinkend, während die ihnen zu Recht gehörten Kirchen verschlossen werden. Diese Gemeinden beschreiten den Gerichtsweg. Die Gerichte treffen Entscheidungen zu ihrem Gunsten, aber diese Entscheidungen werden zur Durchführung nicht gebracht”,- erzählte der Metropolit.

Der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen ging auf solche Gesetze ein, die bei Präsidenten Poroschenko verabschiedet wurden: “ Es wurde das Gesetz verabschiedet, demgemäß die Ukrainische Orthodoxe Kirche in die Russische Orthodoxe Kirche in der Ukraine umgenennt worden soll, als ob sie eine ausländische Organisation wäre, die die Russische Föderation vertritt, während die Ukrainische Kirche, die die zahreicheste Konfession der Ukraine ist, Millionen der Gläubigen, mehr als 12 Tausende Pfarreien und mehr als 250 Klöster einschließt. Zu dieser Kirche gehören auch die größten Klöster, wie Kiewer Höhlenkloster. Diese Kirche besteht aus den Ukrainern: ihr Episkopat, ihre Geistlichen und Gläubigen sind in der Ukraine geboren, haben die ukrainische Nationalität. Sie sind die Patrioten ihres Landes”.

Metropolit Hilarion erzählte auch von dem anderen Gesetz, das die Umregistrierung der religiösen Gemeinden aus einem zuständigkeitsbereich in den anderen voraussetze, und betonte, dass die orthodoxen Gemeinden keine registrierte Mitgliedschaft haben, deshalb könne jede Gruppe in eine Stadt oder ein Dorf kommen, die Auswechslung des Zuständigkeitsbereiches von der dort stehenden Kirche aufzufordern.

Zum Schluß seines Vertrags forderte der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen auf die Einheitsfront zur Vertretung der Rechte von Gläubigen in allen Ländern der Welt, wo diese Rechte verletzt werden, zu schaffen.


Kommunikationsamt der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen

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